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Seite 3 Erster
Streich Mancher
gibt sich viele Müh' Mit
dem Federvieh; Einesteils
der Eier wegen, Welche
diese Vögel legen; Zweitens:
Weil man dann und wann Einen
Braten essen kann; Drittens
aber nimmt man auch Ihre
Federn zum Gebrauch In
die Kissen und die Pfühle, Denn
man liegt nicht gerne kühle. Seht,
da ist die Witwe Bolte, Die
das auch nicht gerne wollte. Ihrer
Hühner waren drei Und
ein stolzer Hahn dabei. Max
und Moritz dachten nun: Was
ist hier jetzt wohl zu tun? Ganz
geschwinde, eins, zwei, drei, Schneiden
sie sich Brot entzwei, In
vier Teile, jedes Stück Wie
ein kleiner Finger dick. Diese
binden sie an Fäden, Übers
Kreuz, ein Stück an jeden, Und
verlegen sie, genau In
den Hof der guten Frau. Kaum
hat dies der Hahn gesehen, Fängt
er auch schon an zu krähen: Kikeriki!
Kikikerikih!! Tak,
tak, tak! - Da kommen sie. Hahn
und Hühner schlucken munter jedes
ein Stück Brot hinunter; Aber
als sie sich besinnen, Konnte
keines recht von hinnen. In
die Kreuz und in die Quer Reißen
sie sich hin und her, Flattern
auf und in die Höh',
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