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Seite 7 Dritter
Streich Jedermann
im Dorfe kannte Einen,
der sich Böck benannte. Alltagsröcke,
Sonntagsröcke, Lange
Hosen, spitze Fräcke, Westen
mit bequemen Taschen, Warme
Mäntel und Gamaschen, Alle
diese Kleidungssachen Wußte
Schneider Böck zu machen. Oder
wäre was zu flicken, Abzuschneiden,
anzustücken, Oder
gar ein Knopf der Hose Abgerissen
oder lose, Wie
und wo und wann es sei, Hinten,
vorne, einerlei, Alles
macht der Meister Böck, Denn
das ist sein Lebenszweck. Drum
so hat in der Gemeinde Jedermann
ihn gern zum Freunde. Aber
Max und Moritz dachten, Wie
sie ihn verdrießlich machten. Nämlich
vor des Meisters Hause Floß
ein Wasser mit Gebrause. Übers
Wasser führt ein Steg, Und
darüber geht der Weg. Max
und Moritz, gar nicht träge, Sägen
heimlich mit der Säge, Ritzeratze!
voller Tücke, In
die Brücke eine, Lücke. Als
nun diese Tat vorbei, Hört
man plötzlich ein Geschrei: "He,
heraus! Du Ziegen=Böck! Schneider,
Schneider, meck, meck, meck!" Alles
konnte Böck ertragen, Ohne
nur ein Wort zu sagen; Aber
wenn er dies erfuhr,
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